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	<description>Medienpädagogik &#124; Lehren und Lernen mit digitalen Medien &#124; Mediendidaktik</description>
	<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 13:50:11 +0000</pubDate>
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		<title>Forschung in der Medienpädagogik</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 15:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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Ende letzter Woche fand am 3. und 4. November an der Universität Leipzig die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE zum Thema &#8220;Methodologie und Methoden der medienpädagogischen Forschung&#8221; statt. Ausgerichtet wurde die Tagung dankenswerter Weise vom Team der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung um Bernd Schorb. Die eher familiären Atmosphäre bei ca. 50 Teilnehmenden erlaubte [...]]]></description>
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<p>Ende letzter Woche fand am 3. und 4. November an der Universität Leipzig die <a href="http://www.uni-leipzig.de/mepaed/dgfe-tagung/">Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik</a> der DGfE zum Thema &#8220;Methodologie und Methoden der medienpädagogischen Forschung&#8221; statt. Ausgerichtet wurde die Tagung dankenswerter Weise vom Team der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung um Bernd Schorb. Die eher familiären Atmosphäre bei ca. 50 Teilnehmenden erlaubte einen recht intensiven Austausch – doch, wie so häufig, hätte es noch noch mehr Zeit für einen ausührlicheren Austausch bedarf. Das <a href="http://www.uni-leipzig.de/mepaed/dgfe-tagung/programm/">Tagungsprogramm</a> mit seinen systematischen, konzeptionellen sowie projektbezogenen Beiträgen zur Tagungsthematik deckte alle wichtigen Bereiche ab  – von der Entwicklungsforschung und Evaluation bis hin zu Qualitativer und Quantitativer Forschung im nationalen wie internationalen Bereich. Ähnlich wie bei der Herbsttagung 2010 in Zürich (vgl. <a href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=281">meinen Rückblick</a>), bei der es um Grundbegriffen der Medienpädagogik ging, standen  auch auf dieser Tagung letztlich wieder Fragen des Selbstverständisses der Medienpädagogik im Gefüge benachbarter Disziplinen wie der Empirischen Bildungswissenschaft im Zentrum, was sich besonders in der abschließenden Diskussion am Freitag zeigte.</p>
<p>Interessant waren für mich im Laufe der zwei Tage einige Punkte. Dazu zählte am ersten Tag die Diskussion zum Verhältnis von Design Based Research-Ansatz und der Aktions- und Handlungsforschung in der Pädagogik aus den 1970er Jahren, die auch die Schwierigkeiten einschloss, eine nachhaltige Implementationsforschung im Rahmen heutiger Ressourcen über mehrere Zyklen zielführend zu ermöglichen. Zudem war es spannend, sich mit der großen Herausforderung für die Medienpädagogik auseinanderzusetzen einerseits als interdisziplinäre (Tei-)Disziplin (der Erziehungswissenschaft) offen und anschlussfähig sein zu wollen und zu müssen und andererseits einen spezifischen Kern bestimmen zu müssen, damit sie sich und ihre Zuständigkeit gegenüber anderen Disziplinen begründet behaupten kann. Ausgangspunkt hierfür war die eingangs von Gerhard Tulodziecki aufgeworfene Frage, was das genuin medienpädagogische an den vorgestellten Forschungsansätzen oder -perspektiven sei. Diese Frage zog sich  bis in die Abschlussdiskussion durch. Es konnte wie zu erwarten war, in der Kürze der Zeit nicht die Antwort gefunden werden, doch schien sich ein Minimalkonsens abzuzeichnen: Die Anwesenden stimmten eher darin überein, dass es sich bei der Medienpädagogik um eine Handlungs- und Reflexionswissenschaft handle. Als pädagogische bzw. heute eher erziehungswissenschaftliche Disziplin mit deutlichem Bezug zu den Sozialwissenschaften beinhaltet die Medienpädagogik dennoch immer auch eine normativen Perspektive (z.B. in Fragen der Medienkompetenzförderung oder Medienerziehung). Dieses mag damit zusammenhängen, dass eher Konsens darüber bestand, dass ein wesentlicher Kern von Medienpädagogik die medienbezogene Auseinandersetzung mit den erziehungswissenschaftlichen Kernbegriffen Bildung, Erziehung, Lernen sowie Entwicklung und Sozialisation meint. Dieses schließt Praxis, Theorie, Forschung und Entwicklung mit ein. Ausgehend von dem Bereich der medienpädagogischen Praxisforschung wurde so auch diskutiert, inwiefern es einer Unterscheidung zwischen Grundlagenforschung und Forschung und Praxisforschung und Evaluation bedürfe. Konsens war, dass in jeder Praxis auch grundlegende Fragestellungen mitbehandelt werden müssten bzw. grundlegende Forschung und Anwendungsorientierung sich ergänzen und nicht ausschließen oder gar in Konkurrenz stünden. Eine Rückbindung von Theorie und Praxis und umgekehrt, könne dazu dienen, den offenen Kern der Medienpädagogik zu stärken und weiter zu etablieren. Abschließend wurde so auch der Punkt besprochen, welche Position die Medienpädagogik heute mit ihrer spezifischen Perspektive in der Wissenschaftscommunity habe und wie sich diese auf die Förderung von Projekten bzw. die Antragstellung bei Drittmittelgebern auswirke. Dass sich die Medienpädagogik auf Grund aktueller Fördertendenzen nicht komplett &#8220;verbiegen&#8221; könne war Konsens, aber auch, dass sich die Medienpädagogik nur dann stärker etablieren könne (z.B. mit Blick auf Schaffung/Nicht-Streichung von Professuren), wenn sie sichtbarer im Bereich der Drittmittelforschung (z.B. DFG) werde. Ähnlich wie <a href="http://2headz.ch/blog/?p=1850">Mandy Rohs</a>&#8216; ging es mir bei dem Punkt, dass ich einige Aspekte gerne vertiefend diskutiert hätte – ähnlich wie bei der letzten Herbsttagung.</p>
<p>Für die weiteren Tagungen gibt es also noch genügend Potenzial zum weiteren Diskutieren - so im nächsten Jahr an der Universität Hamburg :-).</p>
<p>Eine kurfristige Möglichkeit biete sich hierzu für Interessierte am 17.11.2011 in Nürnberg, wenn sich im Vorfeld der diesjähigen GMK-Jahrestagung die Initative &#8220;<a href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/">Keine Bildung ohne Medien trifft</a>!&#8221;, um die zukünftige Ausrichtung und Organisation der Initative zu besprechen. Als ein weiterer Erfolg der Arbeit dieser Gruppe kann sicherlich die gemeinsame Publikation der Ergebnisse des bildungspolitischen Medienkongresses aus dem Frühjahr diesen Jahres in Form einer bildungspolitischen Broschüre dienen. Diese Broschüre, die mehrere Feedbackrunden durchlaufen ist, bis sie in der vorliegenden Form einen gewissen Konsens der medienpädagogischen Communtiy abbildet, liegt auch als <a href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/kongress-dokumentation/keine-bildung-ohne-medien_bildungspolitische-forderungen.pdf">PDF</a> vor.</p>
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		<title>… in eigener Sache.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 12:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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Seit heute ist es nun offiziell: Zum 1. Oktober 2011 werde ich von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz an die Universität Augsburg wechseln. Dort trete ich eine Universitätsprofessur für Mediendidaktik (W2) am Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) in der Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät an.
Auch auf diesem Wege möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei allen Studierenden, Mitarbeiter/-innen [...]]]></description>
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<p>Seit heute ist es nun offiziell: Zum 1. Oktober 2011 werde ich von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz an die Universität Augsburg wechseln. Dort trete ich eine Universitätsprofessur für Mediendidaktik (W2) am Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) in der Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät an.</p>
<p>Auch auf diesem Wege möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei allen Studierenden, Mitarbeiter/-innen und Kolleg/-innen für die gute<br />
und anregende Zusammenarbeit in Mainz bedanken.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn sich die eine oder andere Verbindung auch über die Landesgrenzen hinweg halten ließe – einer virtuellen Vernetzung steht heute ja (fast) nichts mehr im Wege <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt freue ich mich, auf das was kommt – vor allem aber auf die sich nun eröffnenden Möglichkeiten in Lehre, Forschung und Entwicklung.</p>
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		<title>Tablets im Unterricht - ein Zwischenfazit</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 19:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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Im Mai diesen Jahres hatte ich hier schon über die wissenschaftliche Begleitung des Projekts &#8220;iPad im Einsatz - Education 2013″ an einer gymnasialen Oberstufe berichtet, die ich zusammen mit Luise Ludwig durchgeführt habe. Zwischenzeitlich ist das die Pilotphase zur Einführung von iPads im Unterricht (als ein Beispiel für tablets im Unterricht)  abgeschlossen und es erscheint [...]]]></description>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Tablets+im+Unterricht+-+ein+Zwischenfazit&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.subject=Forschung&amp;rft.subject=Vortrag&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2011-09-16&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=396&amp;rft.language=English"></span>
<p>Im Mai diesen Jahres hatte ich <a href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=373">hier</a> schon über die wissenschaftliche Begleitung des Projekts &#8220;<a href="http://education2013.wordpress.com/">iPad im Einsatz - Education 2013</a>″ an einer gymnasialen Oberstufe berichtet, die ich zusammen mit Luise Ludwig durchgeführt habe. Zwischenzeitlich ist das die Pilotphase zur Einführung von iPads im Unterricht (als <em>ein</em> Beispiel für tablets im Unterricht)  abgeschlossen und es erscheint mir an der Zeit für mein Zwischenfazit. Dabei beziehe ich mich vor allem auf die Beobachtungen und Erfahrungen, die ich an unseren beiden Hospitationstagen an der BBS im Mai gemacht habe und auf die Gespräche mit den Lehrer/-innen und der Schulleitung bei der Präsentation der Ergebnisse. Für die Ergebnispräsentation haben wir zusammen mit der Schulleitung ein besonders Format gewählt: Sie wurde eingebettet in einen ganztägigen Studientag am Schuljahresbeginn zum Thema iPads, der zugleich die Auftaktveranstaltung für den iPad-Einsatz (1:1) in den beiden Abschlussklassen war. Das besondere war bei dieser <a href="http://education2013.wordpress.com/fortbildungen/">Fortbildung</a> , dass den Vormittag über die Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam an Workshops teilnehmen konnten oder sich die ersten Ergebnisse der Studie gemeinsam anhörten. Im zweiten Teil des Tages wurde dann den Lehrenden der zweite Teil der Ergebnisse der Studie vorgestellt und den Nachmittag über in Fächergruppen gemeinsam an möglichen, realisierbaren Szenarien zum didaktisch sinnvollen Einsatz des iPad 2 im Unterricht gearbeitet wurde. So wurden Ideen für den Sportunterricht (z.B. Bewegungsabläufe mit der Kamera des iPads aufnehmen, um sie direkt im Anschluss (oder später) anschauen und besprechen zu können), den Chemieunterricht (z.B. von zentralen Abläufen einen Trickfilm mit Legetechnik handlungsorientiert erarbeiten zu lassen), den Deutschunterricht oder zum fächerübergreifenden Themenfeld &#8220;Gewalt&#8221;, bei dem die Fächer Recht, Psychologie, Gesundheit, Pädagogik usf. vernetzt wurden.</p>
<p>Mich hat besonders dieser Nachmittag beeindruckt. In dieser relativ kurzen Zeitspanne hat sich für mich wiederholt gezeigt, dass das Neue seine Zeit braucht, um sich didaktisch sinnvoll im Schulalltag zu integrieren, aber vor allem, dass die beteiligten Akteure für Neues gemeinsame(!) Zeit brauchen. Diese Beobachtung bestätigt hier zwar eher bisherige Erkenntnisse, die zur Implementation von Innovationen in Bildungsorganisationen wie der Schule vorliegen, doch lässt sich m.E. nicht oft genug betonen, dass es gerade bei der Einführung von neuen Technologien in die Schule nicht in erster Linie um die organisatorische und technische Einführung geht. Es ist zwar essentiell, dass die Technik a) vorhanden ist und b) funktioniert und problemlos im Lehr- und Lernalltag benutzt werden kann, doch nur das Vorhandensein von Geräten führt nicht dazu, dass sich ein didaktisch sinnvoller Einsatz quasi &#8220;nebenher&#8221; entwickelt. Man bleibt dann (nachvollziehbarerweise) doch erst einmal bei den bisherigen didaktischen Konzepten und methodischen Ansätzen und versucht diese mit den neuen Geräten umzusetzen oder zu optimieren. Um sich darüber hinaus auch Neues für die Verwendung des neuen digitalen Werkzug und Mediums zu überlegen, das der Weiterentwicklung der Technologie Rechnung trägt (Stichworte sind hier u.a. Lernorte, Mobilität, Individualisierung, Öffnung), bedarf es eine systematischen und kontinuierlichen Auseinandersetzung mit den Grenzen (!) und Potenzialen der jeweils neuen Geräte für den Unterricht, aber auch für das gemeinsame Arbeiten der Schüler/innen untereinander sowie der Lehrenden mit den Lernenden.</p>
<p>Die Diskussion um den Einsatz von tablets (und pressewirksamer iPads <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> im Unterricht legt den Finger wiederholt in die technische, organisatorische und didaktische Wunde der Schulen, wenn es um eine adäquate Ausstattung und Infrastruktur für die Umsetzung moderner Unterrichtskonzepte mit Medien geht und die damit verbundene medienbezogene und didaktische Fortbildung alle beteiligter Akteure (vgl. dazu auch die Diskussionen in den letzten 10 Jahre zum Einsatz von Laptops in Schulen wie z.B. im Kontext des SEMIK-Projekts). Denn die Arbeit in einem Projekt wird nicht weniger, wenn erst einmal ein Satz von X Laptops, Netbooks oder iPads angeschafft wurde und z.B. das W-Lan zuverlässig funktioniert – dann beginnt erst die wirklich herausfordernde Arbeit, um eine langfristige, didaktisch motivierte Akzeptanz bei allen Akteuren zu erzielen. <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Soviel zu meinem aktuellen Fazit.</p>
<p>Darüber hinaus haben Luise Ludwig und ich in einem Workshop zu „<a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/news/2011/07/26/2-workshop-lerninfrastruktur-schulen-11-computing">Lerninfrastruktur in Schulen: 1:1-Computing</a>“ im Rahmen der Tagung &#8220;<a href="http://wissensgemeinschaften2011.de/">Wissensgemeinschaften</a>&#8221; in Dresden einige unserer Ergebnisse und Einschätzungen vorgestellt. Zum Workshop wird noch ein Tagungsband erscheinen. Vorgestellt haben wir zur Diskussion zum Teil über den Text hinaus die folgenden Punkte:</p>
<div id="__ss_9287343" style="width: 425px;"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a title="Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure" href="http://www.slideshare.net/Mayke/einsatz-personalisierter-ipads-im-unterricht-aus-sicht-der-beteiligten-akteure">Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure</a></strong><object width="425" height="355" data="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=ludwig-mayrbergeripad-schule110905-110916135821-phpapp02&amp;stripped_title=einsatz-personalisierter-ipads-im-unterricht-aus-sicht-der-beteiligten-akteure&amp;userName=Mayke" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="__sse9287343" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=ludwig-mayrbergeripad-schule110905-110916135821-phpapp02&amp;stripped_title=einsatz-personalisierter-ipads-im-unterricht-aus-sicht-der-beteiligten-akteure&amp;userName=Mayke" /><param name="name" value="__sse9287343" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/Mayke">Kerstin Mayrberger</a>.</div>
</div>
<p>Der Workshop in Dresden war insgesamt sehr informativ und es gab interessante Diskussionen (Danke an die Organisatoren!). Eine weitere Vernetzung ist geplant.</p>
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		<title>Shared Space - Zur Planbarkeit des Unplanbaren</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 16:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Shared+Space+-+Zur+Planbarkeit+des+Unplanbaren&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.subject=Lehre+%26amp%3B+Studium&amp;rft.subject=Reflexion&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2011-08-15&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=388&amp;rft.language=English"></span>
Beim Lesen des Artikels &#8220;Alle haben Vorfahrt!&#8221; von Hanno Rauterberg aus dem Feuilleton der ZEIT (Nr. 31/2011, S. 48) zu modernen Konzepten der Stadtplanung kamen mir einige nahe liegende Parallelen zur Diskussion um ein verändertes Lernen in den Sinn.
Es geht hierbei um das Konzept des &#8216;Shared Space&#8217;. Der mancherorts bestehende &#8220;Schilderwald&#8221;, der den Verkehr stillschweigend [...]]]></description>
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<p>Beim Lesen des Artikels <a href="http://www.zeit.de/2011/31/Shared-Space">&#8220;Alle haben Vorfahrt!&#8221;</a> von Hanno Rauterberg aus dem Feuilleton der ZEIT (Nr. 31/2011, S. 48) zu modernen Konzepten der Stadtplanung kamen mir einige nahe liegende Parallelen zur Diskussion um ein verändertes Lernen in den Sinn.</p>
<p>Es geht hierbei um das Konzept des &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space">Shared Space&#8217;</a>. Der mancherorts bestehende &#8220;Schilderwald&#8221;, der den Verkehr stillschweigend regelt und damit anonymisiert, wird (im Extremfall komplett) zugunsten des Rechts-vor-links-Gebots als Basisregel &#8220;gerodet&#8221;, damit sich <em>alle</em> Teilnehmenden direkt verständigen und aufeinander achten – u.a. um wieder &#8220;mehr Leben&#8221; in Form von Interaktion in die Straßen zu bringen. <em>&#8220;Mit dem Shared Space kehrt das Unvorhersehbare zurück in die Städte: Nicht Sicherheit, sondern Unsicherheit befördert dieser Raum. Er fordert Anteilnahme, Aufmerksamkeit, er verlangt, dass jeder den anderen sieht. Wenn Fußgänger, Skateboardfahrer, Radfahrer, Autofahrer, wenn die Eiligen und die Langsamen, wenn die Raser, die Flaneure, die Kinder, die Alten, die Karrieristen und die In-den-Tag-hinein-Lebenden sich einen Raum teilen, dann kann das nur gelingen, wenn sie sich gegenseitig im Blick haben.&#8221;</em> Die Folgen sind dem Autor nach paradox, wonach die wachsende Unsicherheit  das Fahren sicherer mache und die Langsamkeit zu mehr Tempo führe, denn der Verkehr fließe langsam, aber kontinuierlich. Die Stadtplaner/innen planen das Unplanbare. Wie immer bei der Einführung von Neuem, ist eine möglichst frühe Einbindung der &#8220;Betroffenen&#8221; mit ihren spezifischen Bedürfnissen (Stichwort Diversität) der wichtigste Faktor für das Gelingen - das verschweigt auch der Beitrag nicht.</p>
<p>Auch Didaktiker/innen gestalten heute sich öffnende Lernräume mit digitalen Medien und so werden sie zunehmend zu einem &#8216;Shared Space&#8217; in dem nicht mehr alles voll geplant ist, sondern von den Interaktionen und Entscheidungen der Lernenden und Lehrenden abhängt.</p>
<p>Um es kurz zu sagen: Es geht heute auch darum, in Lernsituationen mit Hilfe von Basisregeln gemeinsam individuelle (Lern-)Ziele zu erreichen und spezifische Kompetenzen auszuformen. Sich mehr Zeit für das Miteinander nehmen, um (selbstständig) effektiver zu lernen, sei es in Projekten oder problemorientierten Szenarien – auch wenn dieses (anfänglich?) nicht für alle Lernenden gilt, von denen eine solche Offenheit auch als chaotisch oder unnötig erschwerend wahrgenommen werden kann (vgl. auch die auf Sicherheit und Effizienz ausgerichteten Kommentare der Leser/innen zu dem Online-Artikel).</p>
<p>Das Stadtplanungskonzept des Shared Space ist für mich ein Indiz für eine sich weiter entwickelnde Gesellschaft, denn es bietet grundsätzlich<br />
eine innovative Alternative, die zum Zeitgeist passt (wenn man es nicht ideologisiert) bzw. ein Gegengewicht zu den Individualisierungstrends darstellt – genau wie beim Lernen. Doch kann es nur funktionieren, wenn sich ein Kulturwandel vollzieht.</p>
<p>Wenn also eine neue Kultur des Zusammenlebens und der Verkehrsplanung Einzug halten könnte - wie lange braucht es dann noch, für die Akzeptanz einer veränderte Lehr- und Lernkultur? Oder handelt es sich lediglich um den Zeitgeist einiger Idealisten? Folgt bald doch die Ernüchterung - ganz im Sinne eines Kommentars, den ich einmal am Rande eines Workshops sinngemäß wie folgt erhielt: &#8230; das klingt ja alles ganz interessant, aber wenn ich Leute brauche, die Gabelstapler fahren sollen, dann brauchen die zuvor doch keine Selbstfindung und Reflexion zu betreiben, sondern sollen den Anweisungen folgen - und sonst nichts.</p>
<p>Das heißt dann wohl: weiterfahren und beobachten <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Forschungsprojekt: PaLerMe</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 12:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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Die Vorlesungszeit neigt sich dem Ende. Dafür nimmt nun das Projekt PaLerMe (Partizipative Lehr- und Lernumgebungen mit digitalen Medien im Unterricht gestalten können. Eine empirische Studie zur mediendidaktischen Kompetenz von Lehrkräften“; http://www.zbh.uni-mainz.de/329.php) langsam an Fahrt auf. Zusammen mit Dipl. Päd. Dominika Bock beschäftige ich mich bis Frühjahr kommenden Jahres aus einer vornehmlich mediendidaktischen Perspektive mit [...]]]></description>
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<p>Die Vorlesungszeit neigt sich dem Ende. Dafür nimmt nun das Projekt <em>PaLerMe</em> (<strong>Pa</strong>rtizipative Lehr- und <strong>Ler</strong>numgebungen mit digitalen <strong>Me</strong>dien im Unterricht gestalten können. Eine empirische Studie zur mediendidaktischen Kompetenz von Lehrkräften“; <a href="http://www.zbh.uni-mainz.de/329.php">http://www.zbh.uni-mainz.de/329.php</a>) langsam an Fahrt auf. Zusammen mit Dipl. Päd. Dominika Bock<span style="text-decoration: underline;"> </span>beschäftige ich mich bis Frühjahr kommenden Jahres aus einer vornehmlich mediendidaktischen Perspektive mit dem Einsatz von Social Software im Unterricht in unterschiedlichen Schulstufen und -formen und welche mediendidaktischen Kompetenzen im Rahmen einer umfassenden medienpädagogischen Kompetenz dafür auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer wichtig sind. Dafür sollen bundesweit ausgewählte, schulische Best-Practice-Beispiele zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht untersucht werden. Dabei bedienen wir uns in erster Linie qualitativer Methoden der Schul- bzw. Unterrichtsforschung zur Untersuchung unterschiedlicher Blended-Learning-Szenarien in den unterschiedlichen Schulen.<br />
Den Ausgangspunkt des Projekts <em>PaLerMe</em> stellen die Annahmen dar, dass ein erfolgreicher Einsatz von digitalen Medien, die ein hohes Maß an Aktivität und Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, wie beispielsweise Blogs oder Wikis (Social Software), erfordern, im Unterricht nicht selbstverständlich ist. Zugleich wird zur Zeit davon ausgegangen, dass solche Software-Anwendungen das Potenzial besitzen, Unterricht auf partizipativer Ebene positiv zu beeinflussen und damit einen Beitrag zum Lernerfolg leisten zu können. Dafür braucht es wiederum (nicht nur) bestimmte mediendidaktische Kompetenzen auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer. Dieses Annahmen sollen im Rahmen des Projekts <em>PaLerMe</em> anhand ausgewählter Beispiele empirisch untersucht werden. Ziel der Untersuchung ist ein Ausloten von Gelingensbedingungen für partizipatives Lernen mit digitalen Medien im Unterricht, speziell mit Social Software ganz im Sinne des „Mitmachnetzes“. Im Wesentlichen geht es mir bei dem Projekt mit Fokus auf ein medienbezogenes, partizipatives Lernen als Variante offener, schülerorientierter Lernformen darum, zur aktuellen Diskussion um &#8220;Web 2.0&#8243; in Schule und Unterricht eine empirische Perspektive als (mögliche) Brücke zwischen Theorie und Praxis beizusteuern. Darüber hinaus soll das Projekt einen Beitrag zur medienbezogenen Lehrer(aus)bildung leisten und - wenn möglich - allgemeine konzeptionelle Überlegungen für eine &#8216;partizipative Mediendidaktik&#8217; in formalen Bildungskontexten empirisch fundieren und weiter entwicklen.<br />
Die konzeptionellen Vorarbeiten sind für den Moment abgeschlossen und die Akquise ist am Laufen, so dass - wenn alles klappt - die ersten Erhebungen nach den (jeweiligen) Sommerferien erfolgen können.<br />
Für den Fall, dass es vielleicht in der Bundesrepublik noch eine passende Klasse einer Grundschule, Sekundarstufe I oder II gibt, die zu unserem Vorhaben passen würde und die wir bisher nicht angeschrieben haben, freue ich mich über einen Hinweis an: mayrberger (at) uni-mainz.de</p>
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		<title>Projektbegleitung &#8220;iPad im Einsatz - Education 2013&#8243; an der BBS Prüm/Eifel</title>
		<link>http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=373</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 13:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Projektbegleitung+%26%238220%3BiPad+im+Einsatz+-+Education+2013%26%238243%3B+an+der+BBS+Pr%C3%BCm%2FEifel&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Forschung&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2011-05-26&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=373&amp;rft.language=English"></span>
Seit Ende März diesen Jahres begleite ich zusammen mit Luise Ludwig die knapp 3-monatige Pilotphase des Einsatzes von persönlichen iPads in den zwei Klassen der gymnasialen Oberstufe der BBS in Prüm/Eifel. Den Projektstart haben wir am 22. März 2011 mit einer gemeinsamen Kick-Off-Veranstaltung in Prüm bestritten. Das Projekt wurde von Seiten des Schulleitungsmitglied Herrnn OStR [...]]]></description>
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<p>Seit Ende März diesen Jahres begleite ich zusammen mit Luise Ludwig die knapp 3-monatige Pilotphase des Einsatzes von persönlichen iPads in den zwei Klassen der gymnasialen Oberstufe der <a href="http://www.bbspruem.de/">BBS in Prüm/Eifel</a>. Den Projektstart haben wir am 22. März 2011 mit einer gemeinsamen <a href="http://education2013.wordpress.com/2011/03/31/projektauftakt-erfolgte-am-22-marz/">Kick-Off-Veranstaltung</a> in Prüm bestritten. Das Projekt wurde von Seiten des Schulleitungsmitglied Herrnn OStR Ralf Loskill initiiert und voran getrieben.</p>
<p>Zur Zeit sind in jeder Klasse bis zu den Sommerferien gut 10 Schüler/innen mit einem &#8220;persönlichen&#8221; iPad von der Schule ausgestattet worden, das sie die Zeit über auch mit nach Hause nehmen sollen. Ziel der Pilotphase ist es, erste, systematische Erkenntnisse über den Einsatz der bisher vorhandenen iPads im Unterricht zu erhalten, um dann auf dieser Basis die angestrebte flächendeckende Einführung von personalisierten Laptops (1:1) in den beiden Klassen für die kommenden Schuljahre (Klasse 12 und 13) vornehmen zu können.</p>
<p>Nachdem wir bis zu den Osterferien vor allem die Nutzung der iPads auf Seiten der Schüler/innen betrachtet haben und sie u.a. kurze Erfahrungsprotokolle haben verfassen lassen, ist seit Anfang Mai der Unterricht mit iPads stärker im Fokus. Deshalb waren wir die letzten beiden Tage auch vor Ort und haben in ausgewählten Unterrichtsstunden der Fächer Mathematik, Englisch, Deutsch und Psychologie hospitiert und systematische Beobachtungen vorgenommen. Wir haben auch die Gelegenheit genutzt, Interviews mit ausgewählten Lehrer/innen und den &#8220;iPad-Schüler/innen&#8221; zu führen. Mitte Juni werden wir dann an der Schule die (ersten) Ergebnisse präsentieren und Empfehlungen für den weiteren Projektfortgang mitbringen, die wir dann gemeinsam mit der Schulleitung, den Lehrer/innen und den Schüler/innen diskutieren werden. Das heißt für uns, die nächsten 3 Wochen wird es viel zu tun geben in Sachen Aufbereitung der Daten und Auswertung. Hierbei unterstützt uns im Projekt Adrian Weidmann.</p>
<p>Die ersten Eindrücke aus den ausgewählten Unterrichtsbeobachtungen zeigen, dass die Nutzung des Geräts als Werkzeug im Unterricht u.a. zum Recherchieren, Nachschlagen, Aufbereiten von Inhalten oder Präsentieren relativ schnell alltäglich geworden ist. Bei der Gestaltung des Unterrichts zeichnen sich allerdings spezifische Formen des Medieneinsatzes ab, aber auch übergreifende Muster, die wir uns noch näher anschauen werden. In den Gesprächen mit den Schüler/innen und Lehrer/innen zeigt sich ebenfalls, dass wenn der &#8220;Neuigkeitseffekt&#8221; erst einmal vorbei ist, das Gerät relativ nüchtern betrachtet wird und recht klar die Vorteile, aber auch die Grenzen gesehen und benannt werden. Auch ist der Bedarf an Einführungen und Fortbildungen nicht zu unterschätzen. Wir sind gespannt, was die systematische Analyse der überwiegend qualitativ erhobenen Daten bringen wird.</p>
<p>Über das Projekt hinaus freuen wir uns über die Vernetzung mit anderen &#8220;iPad-Projekten&#8221;, wie z.B. dem &#8220;<a href="http://paducation.eu/">paducation</a>&#8220;-Projekt in Hamburg und der entsprechenden <a href="http://appleedu.mixxt.us/">mixxt-Plattform</a>.</p>
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		<title>Nachgang zur Tagung &#8220;Kreide war gestern – Neue Medien verändern Schule?!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 11:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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Die letzten beiden Tage standen ganz im Zeichen des Einsatzes von digitalen Medien in Schule und Unterricht und den Chancen und auch Herausforderungen, die damit einhergehen (können). Ich selbst habe mit diesem überblickenden &#8220;Impuls&#8221; zum veränderten Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Schule zur Tagung &#8220;Kreide war gestern – Neue Medien verändern Schule?!&#8221; [...]]]></description>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Nachgang+zur+Tagung+%26%238220%3BKreide+war+gestern+%E2%80%93+Neue+Medien+ver%C3%A4ndern+Schule%3F%21%26%238221%3B&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Community&amp;rft.subject=Forschung&amp;rft.subject=Position&amp;rft.subject=Praxis&amp;rft.subject=Veranstaltung&amp;rft.subject=Vortrag&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2011-02-19&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=348&amp;rft.language=English"></span>
<p>Die letzten beiden Tage standen ganz im Zeichen des Einsatzes von digitalen Medien in Schule und Unterricht und den Chancen und auch Herausforderungen, die damit einhergehen (können). Ich selbst habe mit diesem überblickenden &#8220;Impuls&#8221; zum veränderten Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Schule zur <a href="http://www.medienpaed.fb02.uni-mainz.de/lehrertagung/">Tagung</a> &#8220;Kreide war gestern – Neue Medien verändern Schule?!&#8221; beigetragen:</p>
<div id="__ss_6982046" style="width: 425px;"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a title="Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien" href="http://www.slideshare.net/Mayke/verndertes-lernen-in-der-schule-mit-digitalen-medien">Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien</a></strong><object width="425" height="355" data="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=lernendigmed110118-110219051255-phpapp02&amp;stripped_title=verndertes-lernen-in-der-schule-mit-digitalen-medien&amp;userName=Mayke" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="__sse6982046" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=lernendigmed110118-110219051255-phpapp02&amp;stripped_title=verndertes-lernen-in-der-schule-mit-digitalen-medien&amp;userName=Mayke" /><param name="name" value="__sse6982046" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></div>
<p>Ein für mich sehr inspirierender Workshop, den ich besucht habe, war &#8220;<a href="http://www.medienpaed.fb02.uni-mainz.de/lehrertagung/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=36%3Awsi&amp;catid=6&amp;Itemid=57">iPad-Klasse im Einsatz! Wie ein Gerät unterrichtliche Prozesse verändert</a>&#8220;. Hier gab es eine motivierenden Einblick, in das was in Schule (auch &#8220;nur&#8221; als Pilotversuch) aus medienpädagogischer Sicht möglich sein kann, wenn man will, gute Ideen hat und über medienpädagogische Kompetenz verfügt, um ein &#8220;rundes&#8221; Konzept auf die Beine zu stellen, das &#8220;guten&#8221; Unterricht mit digitalen Medien realisieren lässt. Besonders gefallen hat mir hierbei, dass auch zwei Schüler mit dabei waren und den Entstehungsprozess einer selbst programmierten App der &#8220;App-AG&#8221; der BBS (mit Stolz) selbst präsentiert haben und später als kompetente Ansprechpartner beim &#8220;Hands-on&#8221; dabei waren.</p>
<p>Insgesamt wurde mir aber auch auf dieser Veranstaltung (wieder einmal) deutlich, dass natürlich nach wie vor eine überzogene Technikzentrierung und Euphorie für das Neue (Spielzeug <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) mit Blick auf die nachhaltige Veränderung von Lehr- und Lernprozessen nicht zielführend ist, ebenso wie das Ignorieren der Herausforderungen und Problemen, die mit der vermehrten Nutzung des Internets im Schulkontext auftreten können (nicht zwangsläufig auch müssen, wie andere gute Konzepte wiederum zeigen).</p>
<p>Doch - und das zeigen solche Fortbildungen/Tagungen mir auch immer wieder - &#8220;wer nicht wagt, der nicht gewinnt.&#8221; Und so braucht es immer wieder diejenigen &#8220;Innovators&#8221; und &#8220;Early Adopter&#8221; die mit Neugierde voran schreiten und auch trotz des häufigen Mehraufwands Spaß daran haben, die Möglichkeiten neuer Technologien für das Lehren und Lernen zu erkunden und auszuloten und ihre Erfahrungen auch kund zu tun. Es gilt letztlich gerade für Lehrer/innen eine zeitgemäße (professionelle) Position zwischen Technologieeuphorie und rein bewahrpädagogischem Bedenken zu finden – wie schon seit Beginn der Diskussion um den Einsatz von Computern im Unterricht. Und hier bedarf es m.E. in allen Phasen der Lehrer/innenbildung eine Beschäftigung mit dieser Thematik um zur Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrpersönlichkeit mit Bezug auf digitale Medien stetig beizutragen. Denn letztlich kann es für alle Lehrer/innen nur darum gehen, gemeinsam mit den Schüler/innen einen möglichst &#8220;guten Unterricht&#8221; zu gestalten – und dazu können digitale Medien sinnvoll eingesetzt ihren Beitrag leisten.</p>
<p>Was es nun braucht, sind (weitere) empirische Arbeiten, die die vorliegenden Erfahrungen aus der Unterrichtspraxis und Ergebnisse sowie erkennbare Tendenzen aus Evaluationsstudien differenziert anschauen und damit die  unterschiedlichen Annahmen in der bestehenden Diskussion schlicht prüfen.</p>
<p>Es gibt viel zu tun &#8230;</p>
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		<title>Rückblick auf mein &#8220;Mitmachseminar zum Mitmachnetz&#8221;</title>
		<link>http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=341</link>
		<comments>http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=341#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 07:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=R%C3%BCckblick+auf+mein+%26%238220%3BMitmachseminar+zum+Mitmachnetz%26%238221%3B&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Erfahrung&amp;rft.subject=Lehre+%26amp%3B+Studium&amp;rft.subject=Reflexion&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2011-02-16&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=341&amp;rft.language=English"></span>
Zu Beginn der Vorlesungszeit hatte ich hier einen Einblick in mein &#8220;Mitmachseminar zum Mitmachnetz&#8221; gegeben (offiziell: Web 2.0 aus medienpädagogischer Perspektive), das in Kooperation mit dem Seminar &#8220;w.e.b.Square - wissenschaftliches Publizieren im Netz&#8221; an der Uni Augsburg stattfand und dort von Sandra Hofhues und Tamara Ranner angeboten wurde (vgl. Sandras und Tamaras Rückblick).
Für mich als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=R%C3%BCckblick+auf+mein+%26%238220%3BMitmachseminar+zum+Mitmachnetz%26%238221%3B&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Erfahrung&amp;rft.subject=Lehre+%26amp%3B+Studium&amp;rft.subject=Reflexion&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2011-02-16&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=341&amp;rft.language=English"></span>
<p>Zu Beginn der Vorlesungszeit hatte ich <a href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=297">hier</a> einen Einblick in mein &#8220;Mitmachseminar zum Mitmachnetz&#8221; gegeben (offiziell: Web 2.0 aus medienpädagogischer Perspektive), das in Kooperation mit dem Seminar &#8220;w.e.b.Square - wissenschaftliches Publizieren im Netz&#8221; an der Uni Augsburg stattfand und dort von Sandra Hofhues und Tamara Ranner angeboten wurde (vgl. <a href="http://sandrainthesky.wordpress.com/2011/02/08/kompetenzentwicklung-unter-vernetzten-bedingungen/">Sandras</a> und <a href="http://blogorette.de/?p=405">Tamaras</a> Rückblick).</p>
<blockquote><p>Für mich als Lehrende ist es eine sehr spannende Erfahrung, da ich<br />
unterschiedliche Ansprüche erfüllen will/muss: Ein Seminar mit<br />
partizipativem Anspruch zu gestalten, das qualitativ hochwertige<br />
Produkte  befördern soll, angemessen viele Web 2.0-Tools zur Erprobung<br />
einbindet, aber auch<br />
eine Einführung in das Thema für Studierenden mit unterschiedlichen<br />
Voraussetzungen und Vorerfahrungen im Bereich der Medienpädagogik<br />
darstellt. Für mich, die ihre Sitzungen in der Regel gerne im Voraus<br />
plant, ist es eine besondere Herausforderung die Gruppen mit maximalem<br />
Vorschuss für ein partizipatives Lernen im Rahmen der Lernumgebung<br />
&#8220;laufen zu lassen&#8221; und ad hoc bedarsorientiert Impulse zu geben – quasi<br />
ein Selbstversuch <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Die Erfahrungen, die ich dann im Laufe des Semesters machen konnte, waren - abgesehen vom verhältnismäßig hohen Organisationsaufwand, den dieses Seminar beanspruchte – sehr motivierend.</p>
<p>Die 12 Studierenden, von denen ein Drittel &#8220;nur&#8221; aus Interesse teilnahm und keinen Leistungsnachweis mehr benötigte, haben in Kleingruppen insgesamt an 5 Projektkonzeptionen zu einem medienpädagogischen Projekt unter Berücksichtigung von Web 2.0-Tools und -Themen ausgearbeitet und theoretisch bzw. konzeptionell begründet: &#8220;Aktive Medienarbeit im Kindertageszentrum - Filmproduktion als bildende Kommunikation&#8221;, &#8220;Web 2.0 Coaching für Eltern – Was macht mein Kind im Internet?&#8221;, &#8220;Weiterbildung 2.0&#8243;, &#8220;Digitale Spaltung“ (Schwerpunkt Sonderpädagogik), &#8220;Selbstdarstellung in Social Networks unter dem Aspekt des Datenschutzes. Am Beispiel von Facebook&#8221;.<br />
Während die Projektideen sich zu Beginn des Semesters langsam formten und die Konzepte bis Weihnachten in einer ersten Fassung entstanden sind, haben wir uns parallel im Seminar u.a. mit Themen wie Medienkompetenz und Medienbildung, Mediennutzung und -sozialisation und der Frage nach den Chancen Grenzen von Selbstorganisation im Web 2.0 beschäftigt. Dieses war insofern für mich spannend, da die Studierendengruppen ihre Projektthemen im Rahmen der relativ breiten Vorgabe (Projektkonzept zum Einsatz/zur Thematisierung von Web 2.0 in der medienpädagogischen Praxis) komplett selbst wählen konnten. Die theoretischen Bezugsrahmen, die für alle Projekte von Interesse waren, wurden gemeinsam thematisiert, spezifische Ansätze wie z.B. die aktive Medienarbeit projektspezifisch angegangen. Letztlich war die Qualität des Produkts &#8220;Projektkonzept&#8221; eine leitende Prämisse. Hier lag auch neben einem &#8220;echten&#8221; Web 2.0-Erlebnis für die Studierenden der Ansatzpunkt in der Kooperation mit dem Seminar der Uni-Augsburg. Denn die Studierenden hatten (und das war für mich wie die Mainzer Studierenden neu) noch im Semester die Aufgabe, nach einem Reviewprozess über Weihnachten, der durch die Studierenden der jeweils anderen Uni und durch die jeweils zuständigen Lehrenden erfolgte, zu überarbeiten. Die beiden Projekte, die am stärksten überzeugen konnten, waren virtuell mit ihren Beiträgen zu Gast auf der diesjährigen <a href="http://websquare.imb-uni-augsburg.de/institut/programm-2011">4. w.e.b.Square-Tagung</a> mit dem Motto “Bologna 2011. Eine kritische Bilanz aus Studierendensicht”. Letztlich erhielten alle Mainzer Gruppen die Möglichkeit, ihr Projektkonzept für die <a href="http://websquare.imb-uni-augsburg.de/2011-01/1">Tagungsausgabe der Online-Zeitschrift &#8220;w.e.b.Square&#8221;</a> vorzunehmen, was letztlich drei Mainzer Projekte auch wahrgenommen haben. Für mich hat dieses Element der Lehrveranstaltungen noch einmal gut gezeigt, dass man gerade in projektbezogenen Seminaren auch in der akademischen Lehre nicht nur auf das &#8220;akademische Endprodukt&#8221; für den Leistungsnachweis schauen sollte. Vielmehr ist es für alle Beteiligten gewinnbringend, wenn es über die üblichen Abschlusspräsentationen durch Vorträge hinaus eine angemessene interne (z.B. gemeinsame Seminarpublikation als Wiki oder &#8220;nur&#8221; PDF) oder öffentliche Form der Sichtbarmachung gibt – auch wenn es den Aufwand deutlich erhöht, der dann entsprechend einzukalkulieren ist.<br />
Besonders spannend war für mich die technisch basierte virtuelle Vernetzung der beiden Seminare mit Hilfe eines virtuellen Klassenraums (hier: Adobe Connect). Für die Studierenden war es überwiegend neu, &#8220;von zu Hause&#8221; an zwei virtuellen Sitzungen im Seminar teilnehmen zu können. Die Sicherheit im Umgang mit dem virtuellen Klassenraum stieg zunehmend, z.B. bei den Mainzer Studierenden auch zusätzlich dadurch, dass wir dieses Werkzeug kurzfristig in einer Präsenzsitzung nutzten, als der Beamer ausgefallen war und so alle zumindest auf ihren Laptops einer Präsentation folgen konnten und zugleich auf rechtlicher Ebene eines &#8220;Moderators&#8221; im Kurs tätig waren. Gerade zur w.e.b.Square-Tagung in Augsburg zeigte sich aber das Merkmal der Ortsunabhängigkeit noch einmal sehr schön: Die Augsburger Studierenden waren bei &#8220;ihrer&#8221; Tagung vor Ort im Hörsaal, die beiden Referent/innengruppen aus Mainz saßen als Gruppe vor ihren Rechnern in ihren Privatwohnungen/WGs in Mainz und ich selbst war von Hamburg aus virtuell zugegen. Zu den Mainzer Vorträgen wurden wir mit Bild, Ton und Präsentation in den Hörsaal geschaltet und im Anschluss fand mit leichter Verzögerung sogar eine kurze Fragerunde statt (quasi eine &#8220;grüne Teilnahme&#8221;). Zeitgleich wurde die gesamte Tagung per Videostream öffentlich übertragen und begleitend getwittert (#websquare). Technisch ist das alles nicht neu, aber das technische Arrangement selbst zu organisieren und zu erleben war doch neu und nicht nur für die beteiligten Studierenden, die ihre Sache großartig gemeistert haben, recht aufregend. <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Evaluation zum Schluss des Seminars in Mainz hat mir bestätigt, dass es für die Studierende ein erkenntnisreiches und erfahrungsreiches Seminar war, in dem sie sich medienpädagogisches Wissen erarbeitet, Kompetenzen erworben und eine begründete Position zum Web 2.0 gebildet haben – und das ist letztlich die Hauptsache. Besonders schön ist es zu wissen, dass zwei der entwickelten Projektkonzepte von den Studierenden noch in der Praxis umgesetzt<br />
werden: eines im Rahmen einer regulären Tätigkeit im medienpädagogischen Bereich, das andere als komplett selbstorganisiertes Projekt der Studierendengruppe.</p>
<p>Dem Aspekt der &#8220;Vernetzung&#8221; werden wir drei Dozentinnen an andere Stelle weiter nachgehen.</p>
<p>Eigentlich hatte ich in diesem Wintersemester geplant, mich in Sachen Lehre &#8220;etwas zurück zu halten&#8221; und mehr Energie in Forschung(-santräge) und Publikationen zu stecken. &#8220;Eigentlich&#8221; &#8230; – für mich kann ich nur sagen, dass ich wichtige und gute Erfahrungen in dieser Lehrveranstaltung sammeln konnte, die mir zudem noch wertvolle Erkenntnisse für anstehende Publikationen zum partizipativen Lernen eröffnet haben. Insofern war es in jeder Hinsicht ein lohnenswertes Lehrprojekt, zugleich ein schöner Selbstversuch und eine tolle Kooperationserfahrung. <img src='http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Neuerscheinung: Kontrolle und Selbstkontrolle. Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 22:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>

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E-Portfolios und digitale Lerntagebücher, Social Networks und  Bewertungs-Plattformen für Schulen, Lehrer und Lehrveranstaltungen – die  aktuellen Entwicklungen der Medientechnologie fördern Transparenz und  Öffentlichkeit. Durch die damit zusammenhängenden Kulturtechniken  entwickeln sich neue Formen von Kontrolle und Selbstkontrolle. Die  Individuen übernehmen selbst die Verantwortung für ihre Bildung. Durch  freiere Wahl der [...]]]></description>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Neuerscheinung%3A+Kontrolle+und+Selbstkontrolle.+Zur+Ambivalenz+von+E-Portfolios+in+Bildungsprozessen&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Erfahrung&amp;rft.subject=Forschung&amp;rft.subject=Praxis&amp;rft.subject=Publikationen&amp;rft.subject=Reflexion&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2010-12-16&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=317&amp;rft.language=English"></span>
<p style="text-align: left;">E-Portfolios und digitale Lerntagebücher, Social Networks und  Bewertungs-Plattformen für Schulen, Lehrer und Lehrveranstaltungen – die  aktuellen Entwicklungen der Medientechnologie fördern Transparenz und  Öffentlichkeit. Durch die damit zusammenhängenden Kulturtechniken  entwickeln sich neue Formen von Kontrolle und Selbstkontrolle. Die  Individuen übernehmen selbst die Verantwortung für ihre Bildung. Durch  freiere Wahl der Lernwege und -ziele verlieren traditionelle Verfahren  der Leistungsmessung und Zugangsberechtigung an Bedeutung. Lernende  können für ihre Kompetenzen und Talente direkt um Anerkennung werben.  Die Liberalisierung von Bildung geht aber mit ihrer Ökonomisierung  einher. Der Gegenstand der bildenden Bemächtigung ist nicht mehr die  Welt, sondern die eigene Vita.</p>
<p style="text-align: left;">Vor dem Hintergrund der ambivalenten Mechanismen von Kontrolle und  Selbstkontrolle eröffnen die Beiträge in diesem Band ebenso weite wie  fokussierte Perspektiven auf neue Medientechnologie und die Konjunktur  des Portfolios in der Bildung.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Cover" src="http://www.vs-verlag.de/images/shop/large/978-3-531-17683-3.jpg" alt="" width="329" height="466" /><a href="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17683-3/Kontrolle-und-Selbstkontrolle.html"></a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17683-3/Kontrolle-und-Selbstkontrolle.html">Meyer, Torsten; Mayrberger, Kerstin; Münte-Goussar, Stephan &amp; Schwalbe, Christina (Hg.) (2011). Kontrolle und Selbstkontrolle. Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen, Wiesbaden: VS-Verlag.</a> (Medienbildung und Gesellschaft Bd. 19); 305 S.  Br.,     ISBN: 978-3-531-17683-3, 39,90 Euro.</p>
<p style="text-align: left;">Mit Beiträgen von: Peter Baasch, Peter Baumgartner, Detlev Bieler, Iris  Brucker, Thomas Czerwionka, Matthias Fink, Thomas Häcker, Sara Haese,  Wolf Hilzensauer, Klaus Himpsl-Gutermann, Benjamin Jörissen, Rudolf  Kammerl, Sönke Knutzen, Anne-Britt Mahler, Kerstin Mayrberger, Marianne  Merkt, Torsten Meyer, Stephan Münte-Goussar, Corinna Peters, Sebastian  Plönges, Ramon Reichert, Gabi Reinmann, Theo Röhle, Sandra Schaffert,  Christina Schwalbe, Silvia Sippel, Thomas Sporer, Thomas Unruh</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Reaktionen</p>
<ul>
<li>Sebastian Plönges auf <a href="http://www.seltsame-schleifen.com/2010/12/kontrolle-und-selbstkontrolle/">seltsame-schleifen.com</a> (14.12.2010)</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Einblick in die Lehre II: Universitäre „Massenveranstaltungen“ anders gestalten</title>
		<link>http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=305</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mayrberger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Community]]></category>

		<category><![CDATA[Lehre & Studium]]></category>

		<category><![CDATA[Blended-Learning]]></category>

		<category><![CDATA[eAssessment]]></category>

		<category><![CDATA[eLearning]]></category>

		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Einblick+in+die+Lehre+II%3A+Universit%C3%A4re+%E2%80%9EMassenveranstaltungen%E2%80%9C+anders+gestalten&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Community&amp;rft.subject=Lehre+%26amp%3B+Studium&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2010-12-06&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=305&amp;rft.language=English"></span>
– ein Spagat zwischen hochschuldidaktischem Ideal und alltäglichen Hürden.
In diesem Beitrag möchte ich einen Einblick in erste Erfahrungen mit der Umsetzung eines Blended Learning-Konzepts zur „Einführung in die schulischen Medienpädagogik“ geben – einer sogenannten Massenveranstaltung in den Bildungswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die ich zusammen mit Petra Bauer und Hannah Hoffmann durchführe.
Ausgegangen wurde von [...]]]></description>
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	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Einblick+in+die+Lehre+II%3A+Universit%C3%A4re+%E2%80%9EMassenveranstaltungen%E2%80%9C+anders+gestalten&amp;rft.aulast=Mayrberger&amp;rft.aufirst=Kerstin&amp;rft.subject=Community&amp;rft.subject=Lehre+%26amp%3B+Studium&amp;rft.source=M%3Ablog&amp;rft.date=2010-12-06&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=305&amp;rft.language=English"></span>
<p><strong>– ein Spagat zwischen hochschuldidaktischem Ideal und alltäglichen Hürden.</strong></p>
<p>In diesem Beitrag möchte ich einen Einblick in erste Erfahrungen mit der Umsetzung eines Blended Learning-Konzepts zur „Einführung in die schulischen Medienpädagogik“ geben – einer sogenannten Massenveranstaltung in den Bildungswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die ich zusammen mit Petra Bauer und Hannah Hoffmann durchführe.</p>
<p>Ausgegangen wurde von mir bei der Reorganisation von der Annahme, dass eine Veranstaltung mit einer sehr hohen Teilnehmendenzahl nicht zwingend einem traditionellen didaktischen Konzept mit starker Lehrendenzentrierung folgen muss und eine Integration von digitalen Medien im Sinne von Blended Learning dazu beitragen kann, die Studierenden aktiver zu beteiligen, um einen möglichst ertragreichen Lehr- und Lernprozess mit einem höheren und nachhaltigen Lernerfolg zu ermöglichen (vgl. Mayrberger/Schulmeister, 2009).<br />
An der Blended Learning-Veranstaltung „Einführung in die schulischen Medienpädagogik“ nehmen im WiSe 2010/11 etwa 400 Studierende der Bildungswissenschaften. Sie müssen eine unbenotete Studienleistung erbringen. Die Veranstaltung umfasst 2 SWS und wird mit 3 bzw. 4 Leistungspunkten angerechnet. Betreut wird die Blended Learning Veranstaltung, die in Kooperation mit einer zweiten Veranstaltung stattfindet, die die Durchführung des Praxisblocks ermöglicht, von 3 Lehrenden und 4 Tutor/innen. Das didaktische Blended-Learning-Szenario lässt sich wie folgt skizzieren:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><div id="attachment_362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-362   " title="szenario-bl-medienpaed" src="http://kerstin.mayrberger.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/szenario-web.jpg" alt="szenario-bl-medienpaed" width="491" height="369" /><p class="wp-caption-text">Skizze Szenario Blended Learning-Einführung</p></div></p>
<p>In den drei Themenblöcken werden die vormals linear aufgebauten Themen der Vorlesung gebündelt und exemplarisch behandelt. Jeder Themenblock beginnt mit einer einführenden Vorlesungssitzung. Darauf folgt eine Online-Phase in der die Präsenzveranstaltungen ausfallen. Die Studierenden erhalten für diese Zeit eine Aufgabenstellung mit Materialien, die im Rahmen einer Forendiskussion innerhalb von 3 Wochen zu bearbeiten und in einer Gruppe von max. 10 Personen zu diskutieren ist. Der Themenblock schließt mit einer Abschlussveranstaltung im Plenum, in der Impulse aus den Online-Diskussionen in den Foren aufgegriffen, diskutiert und konzeptionell verortet werden. Zum Abschluss des Blocks verfassen die Studierenden einen Kurzessay von 2-3 Seiten als Studienleistung. Die Studierenden nehmen über das Semester an allen Präsenzveranstaltungen teil. Je nach Studienordnung wählen sie aus den drei Themenblöcken 1-2 Blöcke aus (je Block max. 200 Plätze), die sie vertiefend in Online-Phasen bearbeiten.<br />
Im Praxisblock wird einmalig über einen Zeitraum von 14 Tagen in Kleingruppen à 5 Personen projektorientiert gearbeitet. Jeder Praxisblock beginnt mit einem Auftaktworkshop zur Vorbereitung auf die produktorientierte Gruppenarbeit in dem auch ein Interaktives Whiteboard zum Einsatz kommt. Ziel ist die Erstellung eines Screencasts, der online eingereicht wird. Die Teilnahme am Praxisblock ist für alle Studierenden verbindlich.<br />
Technisch und organisatorisch wird diese Veranstaltung durch das Learning-Management-System ILIAS unterstützt (u.a. zur Bereitstellung von Materialien, zur Einteilung der Kleingruppen, der elektronischen Einreichung der Studienleistungen sowie zur Betreuung der Studierenden und zur Evaluation).<br />
Wesentliche Erfahrung war bisher, dass die Studierende das Angebot zur zeitlichen Flexiblisierung angenommen haben (die Plätze im Block I zu Beginn des Semesters waren sofort ausgebucht). Eine gründliche Einführung in das eher komplexe didaktische Szenario und die E-Learning-Umgebung hat sich ausgezahlt. Die Grenzen der didaktische Reorganisation dieser Massenveranstaltung liegen letztlich im Bereich der personellen Ressourcen, um eine noch bessere Betreuung gewährleisten und Rückmeldungen zu den Aufgaben geben zu können. Denn fordert man Studierende auf, sich aktiv zu beteiligen, tun die meisten es erfreulicherweise auch, wie sich an zahlreichen und zum Teil ausführlicheren Diskussionen in den Foren zeigt. Eine weitere, erwartbare Herausforderung liegt in der technologieunterstützten Realisierung der didaktischen und der organisatorischen Ansprüche und Letzteres vor allem mit Blick auf die effiziente Organisation der Teilnehmenden und ihrer Leistungen.<br />
Dieses komplexe Blended-Learning Szenario zeigt noch einmal gut, dass sich die Bereiche „IT-Service“ und „Didaktik“ gut ergänzen können und müssen, wenn anspruchsvolleres E-Learning mit vielen Akteuren funktionieren soll: Didaktisch begründete Ansprüche und Wünsche können zur Weiterentwicklung der jeweils verwendeten Software beitragen. Anders herum lädt so manches technische „Feature“, das die Organisation einer Massenveranstaltung verbessern kann, durchaus dazu ein, didaktische Überlegungen wo möglich anzupassen – ganz im Sinne eines Primats der Didaktik.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Quellen</span></em>:<br />
Mayrberger, K. &amp; Schulmeister, R. (2009). E-Learning in Massenveranstaltungen. Editorial. Zeitschrift für E-Learning, Lernkultur und Bildungstechnologie, 4 (1), 4-7.</p>
<p>[Dieser Beitrag erscheint in dieser Form auch in der <a href="http://www.uni-hamburg.de/eLearning/eCommunity/Hamburger_eLearning_Magazin/eLearningMagazin_05.pdf">AUSGABE #5 des Hamburger E-Learning-Magazins</a> "eLearning in Massenveranstaltungen", 12/2010]</p>
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