Blick nach vorne: Impulse von der 6. iMedia 2010
Letzten Donnerstag hatte ich die Gelegenheit an der 6. iMedia, dem Forum Integrative Medienbildung in Rheinland-Pfalz, teilzunehmen. Dass die Integration und der Einsatz digitaler Medien in Schule und Unterricht in den unterschiedlichen Schulformen auf reges Interesse stößt, zeigt die Zahl der Teilnehmer/innen von rund 1.000 Personen – davon der größte Teil Lehrerinnen und Lehrer der unterschiedlichen Schulformen. Das Workshopangebot war vielfältig und man hatte im positiven Sinne die Qual der Wahl. Die Angebote zeigten (zumindest in den von mir besuchten Workshops) sehr anschaulich, wie z.B. Weblogs oder Whiteboards in den heutigen Unterricht sinnvoll integriert werden können.
Es war für mich eine gute Erfahrung zu sehen, dass das “Lernen 2.0″ beginnt, Einzug in alle Schulformen zu halten. Hier lässt es sich gut anknüpfen.
Von der Stimmung her fand ich es sehr ermutigend und bereichernd, eine große Zahl von Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Schulformen zu erleben, die sich für den Einsatz digitaler Medien in ihre Schule und ihren Unterricht interessierten und auch mit vielfältigen eigenen Erfahrungen aufwarten konnten. Zugleich frage ich mich auch, weshalb es eine solche Herausforderung darstellt, z.B. heutigen Lehramtsstudierenden die Potentiale digitaler Medien für die Gestaltung von Schule und Unterricht plausibel zu machen – unter Berücksichtigung des eigenen Faches und darüber hinaus? Was muss sich hier auf welcher Seite ändern?
Persönlich habe mich im Zusammenhang mit der iMedia zwei Dinge gefreut: Erstens, dass ich die Gelegenheit hatte, mit den Themen, die mir zur Zeit wichtig sind, einen Impuls für die Tagung geben zu können. Und zweitens: Ich war die erste Frau seit 26 (!) Jahren, die den Impulsvortrag auf dieser Fortbildung bzw. Tagung gehalten hat
Insofern stellte die Teilnahme an der iMedia für mich in jeder Hinsicht einen Blick nach vorne dar …
Meine Präsentationsfolien zum Nachschauen:
