Allgemein gefasst liegt meine Forschungsschwerpunkt im Feld von Digitalisierung und Bildung und derzeit vor allem im Kontext von „Digitalisierung von Lehren und Lernen“ (Schwerpunktbereich DLL im HUL und bis März 2019 im nunmehr ehemaligen Universitätskolleg Digital) und damit im weiteren Kontext der medienpädagogischen und mediendidaktischen Forschung aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive mit Überschneidungen zur Wissenschafts- und Hochschulforschung (wihoforschung) einschließlich Hochschulentwicklung.

Meine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen hier:

Partizipatives Lernen im Social Web im Kontext von Medienbildung (Stichwort: Partizipative Mediendidaktik)
Open Education | Open Educational Resources  (OER) | Open Educational Practice (OEP)
(Medien-)Pädagogische Professionalisierung von Lehrenden
Hochschulforschung und -entwicklung
Student Engagement
Medienbezogene Kompetenzen von Studierenden und Digitalisierung des Studiums (Stichwort: Digital Liberal Arts)
Agilität in der Hochschule | Lehr- und Hochschulentwicklung
Lernen und Lehren mit mobilen Endgeräten (in der Schule)
Grenzverschiebungen formaler Lernprozesse (Entgrenzung formaler Bildungsräume) durch digitale Medien bei Studierenden und Lehrenden

In meinen Forschungs- und Entwicklungsprojekten beschäftige ich mich mit der Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bzw. digitalen Medien für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in vorwiegend formalen Bildungskontexten. Derzeit liegt der Fokus auf der Hochschule. Dabei ist derzeit ein erweiterter subjektorientierter wie gesellschaftlicher Blick auf Medienbildung und Lehren und Lernen unter den Bedingungen von Digitalisierung, Digitalität und Mediatisierung leitend.

Entsprechend lege ich ein erweitertes Verständnis von Mediendidaktik und E-Learning zu Grunde, das ich als Digitalisierung von Lehren und Lernen fasse. Theoretische und konzeptionelle Bezüge bestehen hierbei zur Allgemeinen Didaktik, Medienpädagogik und Medienbildung – liegen also im Kern in der Erziehungswissenschaft – wie allgemeiner zu den Bildungswissenschaften.

Leitend für meine Forschungs- und Entwicklungsprojekte ist der Anspruch, neben konzeptionellen Entwicklungen einen empirisch fundierten Beitrag zu einem „veränderten Lehren und Lernen mit digitalen Medien“ in formalen Bildungskontexten zu leisten und zur weiteren Theoriebildung in diesem Feld beizutragen.

Aktueller Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit dem Partizipationspotenzial und Partizipationsgrenzen von Lernenden in formalen Bildungskontexten sowie die Bedeutung partizipativer Lernprozesse für die Rolle der Lehrenden. Dazu wird derzeit an einer partizipativen Mediendidaktik gearbeitet. Ein weiterer aktueller Schwerpunkt liegt auf dem Lernen mit digital, vernetzten und ubiquitäre Medien unter entgrenzten Bedingungen. Hierfür werden Praktiken des Wissenserwerbs mit mobilen Endgeräten in Schule, Hochschule und Weiterbildung erforscht. Dazu gehört auch die zeitgemäße (Weiter-)Entwicklung von passenden Forschungsmethoden.

Langfristig bin ich an einer systematischen Weiterentwicklung der Medienpädagogik als Teildisziplin der Erziehungswissenschaft interessiert. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Mediendidaktik im in einem weiten Verständnis als Lehren und Lernen mit digitalen Medien im Kontext von Medienbildung und Medienpädagogik. Theoretisch und empirisch fundierte Arbeiten zur didaktischen Gestaltung von Lernumgebungen und zur damit einhergehenden medienbezogenen Professionalisierung von Lehrenden und (Medien-)PädagogInnen sollen dazu beitragen.